Seit 2008 bin ich ausschließlich Kiter.
Ich/wir bin/sind seit fast 30 Jahren
leidenschaftliche Anhänger des Windsurfsports, haben in dieser Zeit quasi alle
Trends einer damals noch jungen Sportart mitgemacht - bis hin zum Selbstbau
von Surfbrettern.
Mit gesteigertem Können wird man natürlich immer anspruchsvoller, was die
Windstärke betrifft - und da sind dann im Urlaub immer häufiger Tage dabei, an
denen man mit "kleinerem Material" (5,7 qm Segel, 80 l - Brett) nicht
richtig ins Gleiten kommt.
In der Konsequenz würde das aber bedeuten, einfach größere Surfbretter und
Segelgrößen von 7 qm aufwärts zu benutzen, um überhaupt Surfspaß zu erleben
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aber surfen mit großen Segeln hat uns noch nie wirklich Spaß gemacht.
Da habe ich im Sommer 2003 in Griechenland
eine Gruppe junger Leuten kennen gelernt, die seit ca. 1 Jahr gekitet
sind - und man konnte praktisch Tag für Tag deren Lernfortschritt hautnah
beobachten. Das hat mich unglaublich fasziniert und motiviert, diesen Sport
selbst einmal auszuprobieren. Im Frühjahr 2004 habe ich mit dem Kitesurfen
begonnen, seit 2008 habe ich praktisch das Windsurfen "an den Nagel gehängt"
und gehe ausschließlich Kiten. Das habe ich mir zwar nie vorstellen
können, wenngleich einige Kiter es schon 2004 prophezeit haben.
Vorteil beim Kiten: man kann schon bei relativ wenig Wind (ab
ca. 12 Knoten) ins Gleiten kommen und
sogar bei Schwachwind eine Menge Spaß haben. Das Faszinierenste an diesem
Sport ist aber das Springen - das Gefühl vom Fliegen ist unbeschreiblich
schön und 100-fach wiederholbar - wenn´s bläst!
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